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Abb.: Reiterin mit einer hawaiianischen Fahne.

Abb.: Heliconia.

Anreise:

Die Anreise nach Hawaii findet in aller Regel per Flugzeug statt. Die meisten Flugzeuge fliegen nach Honolulu (HNL). Manche Fluglinien fliegen aber auch vom amerikanischen Festland nach Kahului (Maui) und Hawaii (Big Island). Da die Anreise von Deutschland nach Hawaii über 20 Stunden dauert, bietet es sich an den Hin- bzw. Rückflug für einige Tage in Los Angeles oder San Francisco zu unterbrechen. So kann sich der Körper auch besser auf die Zeitumstellung einstellen. Schließlich beträgt der Zeitunterschied im Winter 11 Stunden und im Sommer ganze 12 Stunden. Der Grund liegt darin das es in Hawaii keine Sommer- bzw. Winterzeit gibt. Mit dem Schiff kommen Touristen nur noch im Rahmen einer Kreuzfahrt an.

 

Brauchtum:

Die wohl bekanntesten Bräuche in Hawaii sind der Hula Tanz und die Blumen Leis (Blumenkränze). Ein weiterer Brauch ist das Luau. Es ist ein traditionelles hawaiianisches Fest, bei dem ein Schwein auf hawaiianische Weise zubereitet wird.

 

Fähren:

Fähren gibt es nur von Maui (Abfahrt in Lahaina) nach Molokai und von Maui (Abfahrt in Lahaina) nach Lanai. Diese Fähren sind aber nur Passagierfähren. Autofähren gibt es keine. Um von Insel zu Insel zu reisen kann man die lokalen Fluggesellschaften von Aloha Airlines und Hawaiian Airlines nutzen.

 

 

 

Hawaiianische Flagge:

Die hawaiianische Fahne entwickelte sich im Laufe der Geschichte des Inselstaats. König Kamehameha stellte die Inseln von Hawaii unter den Schutz Großbritaniens. Daraufhin übergab Kapitän Georg Vancouver dem König eine britische Flagge (Union Jack). Während des Kriegs von 1812 kämpften in den hawaiianischen Gewässern britische Schiffe mit Schiffen der USA. Als sich ein amerikanisches Schiff darüber beschwerte das die Hawaiianer eine feindliche Fahne hißen, ließ der hawaiianische König selbige einholen. Über diese Tat beschwerden sich wiederum die Briten. Da der König keine der beiden Seiten bevorzugte, ließ er eine neue Fahne kreieren, die sowohl den britischen Union Jack wie auch die amerikanische Fahne beinhalten sollte. Das Ergebnis ist die heutige Fahne von Hawaii. Links oben wurde der Union Jack abgebildet. Die restliche Fahne besteht aus acht Streifen für die acht Hauptinseln in den Farben der Fahne der USA: weiß, rot und blau. Die neue Fahne überdauerte sämtliche Regierungsformen vom hawaiianischen Königreich über die hawaiianische Republik bis zum heutigen Bundesstaat der USA.

 

Inselhüpfen / Island Hopping:

Als öffentliches Verkehrsmittel zwischen den Inseln dienen Flugzeuge. Um von Insel zu Insel zu reisen kann man daher eine der beiden lokalen Fluggesellschaften (Aloha Airlines und Hawaiian Airlines) nutzen. Diese fliegen mehrmals täglich die verschiedenen Inseln an.

 

Kino, Film, Fernsehen, Serien, Movies:

Auf Hawaii wurden diverse Kinofilme und Serien gedreht. Bekannte Beispiele sind der Kinofilm Jurassic Park auf Kauai und die Fernehserie Magnum, P.I. mit Tom Selleck. Mehr Beispiele und Drehorte auf Hawaii finden sie hier. Mehr über die Drehorte der Serie Magnum, P. I. finden Sie hier.

 

Klima:

Die Temperaturen sind das ganze Jahr angenehm. Im Sommer etwas wärmer. Auf den Bergen ist es natürlich kälter. Der Haleakala Krater in Maui ist beispielsweise um die 3.000 Meter hoch (Pullover oder Jacke sind selbst im Sommer nötig).  Im Winter ist es in Hawaii etwas feuchter. Wobei die Regenwahrscheinlichkeit davon abhängt auf welcher Seite bzw. an welcher Stelle der jeweiligen Insel man sich befindet. Auf der Ostseite der Inseln (z.B. in Hilo auf Big Island ist es etwas feuchter). Auf Mount Waialeale auf Kauiai befindet sich beispielsweise einer der feuchtesten Orte der Welt (durchschnittlicher Niederschlag: ca. 12.000 Millimeter, das sind ganze 12 Meter pro Jahr!!!). Die Wassertemperaturen sind das ganze Jahr über angenehm. Höhere Regionen befinden sich öfters in den Wolken. In der Früh ist dann oft eine besere Aussicht möglich. Durch die tropische Lage der Inseln und der Höhe der Vulkane (Mauna Kea über 4.000 Meter) finden sich in Hawaii viele Vegetationszonen.

 

Links:

Links zum Thema Hawaii finden Sie auf der Seite über Hawaii von Volkscom.com. Auf Volkscom.com finden Sie auch allgemeine Informationen über die USA (z.B. Feiertage, Fluggesellschaften, Mietwagenanbieter, ...).

 

Mietwagen:

Auf allen Inseln gibt es nationale und internationale Mietwagenanbieter. Um die Inseln zu erkunden ist es sinnvoll ein Auto zu mieten. Mietwagenstationen befinden sich an den Flugäfen. Wenn man verschiedene Inseln besucht und jeweils einen Mietwagen hat sollte man beachten, daß jedesmal eine Kaution mit der Kreditkarte fällig ist. Das heißt wenn man innerhalb von wenigen Tagen auf mehreren Inseln Autos mietet kann dies zu einer größeren Reservierung auf der Kreditkarte führen, was zugleich das Limit der Karte belastet.

 

Öffentlicher Personennahverkehr:

Lediglich auf Oahu gibt es ein gut ausgebautes Bussystem. Auf allen anderen Inseln ist man auf Mietwagen oder Taxis angewiesen. Für Busfahrten muß man zudem den Fahrpreis passend haben, da die Busfahrer nicht wechseln können. Es gibt auch Dauerkarten für den Bus. Mit dem Bus kann man sogar zum Flughafen fahren. Dabei sollte man aber beachten das es nicht erlaubt ist sein Gepäck mit in den Bus zu nehmen!

 

 

 

Rabatte, Gutscheine, Sparen, Sparmöglichkeiten:

Auf den verschiedenen Hawaii Inseln gibt es verschiedene kostenlose Werbebroschüren. Diese informieren nicht nur über die verschiedenartigsten Angebote (Hubschrauberflüge, U-Bootfahrten, Bootstouren, Übernachtungsmöglichkeiten, Mietwagen, Restaurants, ...) sondern beinhalten auch viele Rabattgutscheine und Sparmöglichkeiten. Mehr Rabatte als wie mit diesen Gutscheinen ist fast nicht mehr möglich. Zum Teil werden sogar Hubschrauberflüge für zwei Personen zu dem Preis angeboten, der normalerweise für einen Passagier verlangt wird.
Weitere Sparmöglichkeiten sind das buchen des Mietwagens bereits in Deutschland und die Selbstversorgung aus dem Supermarkt mit Essen (z.B. Milch, Müsli, Saft, Brot, Obst,...). Für letzteres sollte man bereits in Deutschland an einen Löffel und einen tiefen Teller (Frühstück) denken. Günstige Andenken (T-Shirts, Pullis,...) erhält man auf dem Aloha Flea Market. Der Aloha Flea Market ist trotz seines Namens eher ein Krämermarkt auf dem Neuware angeboten wird. Der Aloha Flea Market befindet sich beim Aloha Stadium und findet in der Regel wochenends und Mittwochs statt. Über die genauen Zeiten sollte man sich vor Ort noch einmal erkundigen.

 

Sicherheit:

Im Vergleich zu anderen Staaten der USA ist die Kriminalität in Hawaii geringer. So gibt es hier weniger Gewaltverbrechen wie auf dem Festland. Trotzdem muß man, wie überall, wachsam sein. Aufpassen muß man vor allem vor Taschendieben und Autoaufbrüchen. Wertgegenstände gehören auch hier in den Hotelsafe.

 

Sprache:

Wie überall in den USA ist die Sprache englisch. In Hawaii gibt es zudem hawaiianisch, das aber nur von wenigen gesprochen wird. Man geht davon aus, daß es nur noch bis zu 2.000 Einheimische gibt, deren Muttersprache hawaiianisch ist. Die Sprache selbst war ursprünglich nur eine gesprochenen Sprache. Die Missionare schufen eine dazugehörige Schriftsprache mit einem Alphabet, daß aus 12 Buchstaben besteht: den Konsonanten h, k l, m, n, p sowie w und den Vokalen a, e, i, o sowie u. Da die Schriftsprache von deutschen Missionaren geschaffen wurde, werden die geschriebenen Worte bzw. Buchstaben wie im deutschen ausgesprochen bzw. betont.

 

 

 

Unterkünfte, Hotel, Zeltplatz, Bed & Breakfast, Motel:

In Hawaii ist nicht nur der Lebensunterhalt (Essen, Getränke,...) teurer als in anderen amerikanischen Bundesstaaten, sondern auch das übernachten. Auf die günstigen Motels, die man vom Festland der USA kennt, muß man verzichten. In der Regel hat man nur zwei Möglichkeiten: entweder man geht in’s Hotel oder sucht sich eine Bed & Breakfast Unterkunft. Letzteres ist in der Regel sogar teurer als ein günstiges Hotel. Zeltmöglichkeiten gibt es in Hawaii nicht besonders viele. So kann man beispielsweise in Maui im Haleakala Nationalpark (Hosmer Grove Campground) zelten. Der Zeltplatz ist jedoch nicht sehr groß und eine Anmeldung im Hauptquartier des Nationalparks ist nötig. Die Übernachtung im Hosmer Grove Campground macht nur Sinn wenn man von hier aus den Nationalpark erkunden möchte (wandern, Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang auf dem Haleakala Krater erleben). Für die Besichtigung von Maui ist die Lage des Zeltplatzes zu ungünstig. Außerdem ist die Zeltdauer durch die Parkverwaltung begrenzt. Ein weiterer Zeltplatz befindet sich in Kipahulu, im Südosten von Maui.

 

Verbote:

Manches was in Europa als normal gilt, ist in den USA nicht erlaubt. So ist es Frauen untersagt sich in der Öffentlichkeit, wie beispielsweise am Strand, oben ohne zu zeigen. Verboten ist zudem der Genuß von Alkohol am Strand und das Mitführen offener Alkoholikas (Bier, Wein, Schnaps, ...) im PKW (gilt auch für andere Fahrzeuge). Verbote sollten unbedingt eingehalten werden, da die Strafen zum Teil recht hoch sind.


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